Ergreifend bis zum letzten, fulminanten Satz
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Fabian. Die Geschichte eines Moralisten (Taschenbuch) Manche würden Fabian, die Hauptperson in Erich Kästners "Fabian. Die Geschichte eines Moralisten" als aussichtslosen Fall bezeichnen, als einen vom Pech verfolgten. Zunächst verliert er seine Arbeit, dann seine Freundin Cornelia, seinen Freund Labude und zum Ende auch noch sich selbst.

Fabian ist Moralist. Er hofft sein ganzes Leben lang auf das Gute im Menschen und wird stetig mehr und mehr dafür bestraft. Geld ist nicht das Gut, das er erreichen möchte, "Anständigkeit der Menschheit" ist das Zauberwort. Er stellt sich nicht in den Mittelpunkt, immer wieder hilft er dritten Personen aus missligen Lagen, obwohl es ihm selbst zunehmend schlecht ergeht.

Ergreifend bis zum letzten Satz mit einem tragischen Ende, was den Fatalismus des Werkes nur noch mehr herauskristalisiert. Die Menschheit bewegt sich auf einen Abgrund zu, doch statt etwas gegen diesen Zustand zu tun, fühlen wir uns pudelwohl in der schwarzdurchtränkten Höhle, die ganze Völker erfasst...
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 24. Juni 2003
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